Presse
Rasenpflege in kleinen Sportvereinen

Lukrativer Gemeinschaftskauf

Rammingen bei Ulm, 12.08.2008

Klein, aber fein: Um sich professionelle Rasenpflegemaschinen wie die großen Clubs leisten zu können, schließen sich kleine Sportvereine zu Nutzergemeinschaften zusammen. Wie gut das funktioniert zeigt ein Beispiel aus der Pfalz.


Das Problem der Sportvereine in Weilerbach, Siegelbach, Reichenbach, Rodenbach und Erzenhausen / Schwedelbach / Pörrbach, dürfte typisch sein: Es wurde mehr trainiert und gespielt als der Rasen hergab. "Dessen Pflege sicherzustellen hat uns permanent beschäftigt", erzählt Herbert Faul vom SC Siegelbach. "Für GaLaBau-Firmen fehlte es oft an Geld. Klappt es mit geliehenem Gerät? Kommen genug freiwillige Helfer?". Im Nachbarort die gleiche Situation: "Am Ende waren Trainer und Spieler unzufrieden", erinnert sich Peter Degen vom SV Rodenbach.

Die fünf räumlich wie freundschaftlich nahen Vereine trafen daher eine Richtung weisende Entscheidung. Gemeinschaftlich sollte ein professioneller Gerätepark angeschafft werden, mit dem sich alle Pflegeaufgaben auf den Außenplätzen bewältigen ließen. Die zeitliche Nutzung sollte unkompliziert durch Absprachen erfolgen: "Schließlich braucht kein Verein gleichzeitig alle Geräte rund um die Uhr", so Faul. Vorteilhaft war, dass die VG Weilerbach bereits über einen Kompakttraktor von Kubota verfügte. Für den ST-V32 musste also "nur" noch die passende Anbaumaschinerie gefunden werden. Die Suche führte schnell zu Wiedenmann: Der schwäbische Hersteller unterhält bundesweit 380 Servicestützpunkte. Faul und seine Kollegen entschieden sich für fünf Geräte bzw. Funktionen: Aerifizieren, Tiefenlockern, Nachsähen, Striegeln und Besanden.

Zuschuss vom Sportbund

Das Herzstück ihrer Lösung bildet die multifunktionale TERRA COMBI. Der Name ist Programm: Bis zu neun Pflegeaufgaben lassen sich  damit bewältigen. Nach Bedarf muss einfach nur das jeweilige Pflegewerkzeug auf dem Universalrahmen montiert werden. Die Vereine wählten den Lockerungsrotor, dessen Messer den Boden aufschlitzen, dabei lockern und belüften. Das hilft Verdichtungen bis in 20 cm Tiefe zu beseitigen. Soll feiner gearbeitet werden, kommt der Gussscheibeneinsatz auf den Rahmen: Dann werden lediglich die oberen acht Zentimeter Bodenschicht von Verdichtungshorizonten befreit (mit Hohlspoons, mit Schlitzmessern auch bis 13 cm). Zum Verfüllen der Spoonlöcher gehen Faul und Kollegen mit dem Besander über den Rasen: Die Lösung von Wiedenmann mit gleichbleibender Streubreite von 100 cm und exaktem Spurschluss gilt als kostensparend. Für die Beseitigung von feinem Rasenfilz setzt man die leichte TERRA RAKE ein. Das Gerät wird ebenfalls am Heckdreipunkt des Kubota befestigt - passt aber auch, wie alles von Wiedenmann, auf andere Fabrikate. Schwingende Vertikutierzinken in fünf Reihen ziehen das Filzgeflecht kraftvoll aus der Grasnarbe. Zum Nachsähen und Striegeln kommt schließlich wieder die TERRA COMBI mit entsprechenden Nachläufern zum Einsatz.

"In der Praxis hat sich diese Lösung organisatorisch und technisch bewährt", hieß es unisono aus den Vereinen. Zur guten Stimmung trägt auch der Umstand bei, dass der Sportbund Pfalz die Maßnahme mit einer Finanzspritze von 4.600 Euro unterstützt  hat. Die Vereine sind nun unabhängig von externen Dienstleistern, profitieren von topgepflegten Plätzen und sparen insgesamt eine Menge Geld.

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Karl Wiedenmann
Wiedenmann GmbH
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Am Bahnhof
D-89192 Rammingen
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Internet www.wiedenmann.de


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